Unser nächstes Treffen ist am 29.01.2012 um 18:00 Uhr in Backnang
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„Rechtsextremismus auch im Rems-Murr-Kreis?“ – Vortrag von Gerhard Dinger
Lange Zeit hatte der Rechtsextremismus in der öffentlichen Wahrnehmung wenig Beachtung gefunden. Das Bekanntwerden erschreckender Gewalttaten, insbesondere durch die sogenannte Zwickauer Zelle, brachten das Problem in den Fokus der Öffentlichkeit. Am Donnerstag, 02. Februar ab 20:00 Uhr möchte die Grüne Jugend Rems-Murr bei einer Informationsveranstaltung im Kulturhaus Schwanen in Waiblingen die Thematik aus der Perspektive des Rems-Murr-Kreises betrachten.
Referent ist Gerhard Dinger, der die Fachstelle Rechtsextremismus leitet. In seinem Vortrag wird er vor allem die Strukturen im Rems-Murr-Kreis sowie die Arbeit der Fachstelle Rechtsextremismus erläutern. Auch die Frage „Was tue ich, wenn Bekannte in die rechte Szene abrutschen?“ wird behandelt werden.
Für Fragen der ZuhörerInnen wird es ebenfalls Gelegenheit geben. Der Eintritt ist frei.
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Auf der Landesmitgliederversammlung der Grünen Jugend Baden Württemberg wurde unser Antrag “Keine Rekrutierung an unseren Schulen” mit großer Mehrheit angenommen.
Keine Rekrutierung an unseren Schulen
SchülerInnen haben gemäß Artikel 4 Absatz 1 des Grundgesetzes ein Recht auf freie
moralische Wertebildung. Doch diese Wertebildung ist nicht gewährleistet, wenn Jugendoffiziere an Schulen kommen, um dort im Klassenzimmer für die Bundeswehr zu werben. Häufig werden die Veranstaltungen im Unterricht abgehalten, weshalb für die SchülerInnen Schulpflicht besteht. Es besteht die Gefahr, dass die SchülerInnen unzureichend informiert werden und Sachverhalte nicht neutral, sondern einseitig dargestellt werden.
Im Jahr 2009 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Bundeswehr geschaffen, „damit soll der Blick auf die Chancen und Risiken unserer Sicherheit und auf das Fundament unserer freiheitlichen Grundordnung geschärft werden“, so Helmut Rau, damaliger Kultusminister.
In den Räumen einer Schule sollen LehrerInnen die SchülerInnen über die Bundeswehr und deren Auslandseinsätze aufklären.
Für die Bundeswehr besteht wie auch für andere ArbeitgeberInnen bereits die Möglichkeit auf Ausbildungsmessen zu werben.
In Klassenzimmern oder auf dem Gelände von Schulen dürfen keine Veranstaltungen der
Bundeswehr stattfinden.
Weitere Beschlüsse der Landesmitgliederversammlung findest du unter https://lmv.gjbw.de/beschluesse/
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Landesvorstand bewertet Ergebnis der Volksabstimmung
Einen Tag nach der Volksabstimmung hat sich der Landesvorstand von Bündnis90/Die Grünen beraten und eine Erklärung verfasst. »mehr
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21 Stunden wach
Falls es noch Unentschlossenheit zum Thema Stuttgart 21 gibt, kann dem abgeholfen werden bei der Aktion „21 Stunden wach“ der Grünen Jugend Rems-Murr.
Vom 25.11. um 18:00 Uhr bis zum 26.11. um 15:00 Uhr ist die Grüne Jugend durchgehend erreichbar: Im Grünen Büro in der Mayennerstraße 24, per Mail unter info@gjrm.de, auf Facebook www.facebook.com/gjremsmurr, bei skype unter “gjremsmurr” oder per Telefon (07151/16 934 – 12).
Wer Interesse hat, etwas über Stuttgart21 oder die Grüne Jugend generell zu erfahren, der ist herzlich eingeladen, einfach vorbeizuschauen und nachzufragen.
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Stuttgart pelzfrei
Jährlich sterben allein in Deutschland über 90 Millionen Nerze, Füchse, Chinchillas, Marderhunde, Waschbären, Kaninchen und Eichhörnchen für die Pelzindustrie. Und wozu? Für nichts als Eitelkeit und Statusdenken, denn niemand muss heute ohne Pelz frieren. Deswegen ruft die Tierrechtsinitiative Region Stuttgart zur Demonstration für Tierrechte auf.
Und zwar am kommenden Samstag, den 22. Oktober 2011, auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Der Demozug startet um 13 Uhr, davor gibt es Infostände.
Weitere Infos findet ihr unter www.stuttgart-pelzfrei.de
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Die Grüne Jugend Rems Murr geht auf Sommertour
Die Grüne Jugend Rems Murr lädt in den Sommerferien zur Sommertour ein. Jeden Sonntag trifft sich die Grüne Jugend an einem anderen Ort um nicht nur über politische Themen zu diskutieren, sondern auch um das Wochenende am Sonntag abend gemütlich ausklingen zu lassen. Das Treffen eignet sich besonders gut für Interessenten und potentielle Neumitglieder um die GJ kennen zu lernen.
Die Aktuellen Termine kann man dem Kalender entnehmen.
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PM 18.07.11: Veränderungen bei der Grünen Jugend Rems Murr
Der Vorstand der Grünen Jugend Rems Murr hat sich am Wochenende neu formiert, nachdem Timo Rapp als Sprecher und Nina Pfuhl als Beisitzerin letzte Woche zurücktraten.
Timo Rapp wird nun bei einem Auslandssemester neue Erfahrungen sammeln.
Nina Pfuhl wird sich in Zukunft auf ihr neues Amt als Mitglied im Landesvorstand der Grünen Jugend Baden-Württemberg konzentrieren, wo sie unter Anderem für ihre Heimatgruppe Rems Murr zuständig sein wird.
Bei der Nachwahl wurde Marcus Lenz zum neuen Sprecher gewählt, er wird sich der Mitgliedergewinnung imKreis widmen. Zu seinem Nachfolger als Pressesprecher wiederum wurde Jonathan Eklund gewählt, auch sprachen sich die anwesenden Mitglieder für Viola Oberneder als neue Beisitzerin aus. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt.
Die Veränderungen bei der Grünen Jugend Rems Murr beschränken sich jedoch nicht nur auf den Vorstand, es wird auch einen internen Strukturwandel geben.
Aufgrund der schwierigen Situation, mit den ÖPNV vom Remstal ins Murrtal zu gelangen, bzw. aus dem Weissacher Raum in das Remstal zu fahren, wurde beschlossen sich zukünftig in AK`s zu treffen, welche erst einmal die Arbeitskreise Backnang und Waiblingen umfassen. Damit sollen den Bestrebungen Nachdruck verliehen werden, alle interessierte Jugendliche zu erreichen und ihnen die Möglichkeit zu geben, politisch aktiv
zu werden. Für die Zukunft ist auch ein AK Schorndorf geplant, für dessen Realisierung jedoch ein großer Zulauf aus diesem Raum als Voraussetzung gilt.
Die Neugründung des AK Waiblingen ist für September geplant, das genaue Datum folgt.
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Backnanger Kreiszeitung
04.07.2011
Strategien gegen Rechtsextremismus abgesegnet
Nachwuchs der Grünen wählte gestern in Backnang neuen Landesvorstand – Über 100 junge Politiker in der Freien Waldorfschule
BACKNANG (me). Am Wochenende traf sich die Grüne Jugend Baden-Württemberg zu ihrer Landesmitgliederversammlung in der Freien Waldorfschule in Backnang. Im Vordergrund der dreitägigen Veranstaltung standen die Diskussion und Verabschiedung der Resolution zum Thema Rechtsextremismus und die Wahl des gesamten Landesvorstandes.
Am Samstag beschloss die Nachwuchsorganisation der Grünen mit großer Mehrheit die Resolution „Strategien gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“. – „Der Brandanschlag, der im April in Winterbach auf eine Gruppe Jugendlicher mit Migrationshintergrund verübt wurde, zeigt die Brisanz des Themas. Wir machen deutlich, dass rechtsextremistische und faschistische Ideologien keinen Platz in der Gesellschaft haben“, erklärt Jessica Messinger, Landessprecherin der Grünen Jugend Baden-Württemberg.
Gestern wählten die Mitglieder den gesamten Landesvorstand neu. In das achtköpfige Gremium wurden Nina Pfuhl aus Leutenbach-Nellmersbach, Dora Streibl aus Gerlingen, Daniel Bernau aus Mannheim, Patrick Klaiber aus Reutlingen und Florian Ruf aus Freiburg als Beisitzer gewählt. In den geschäftsführenden Landesvorstand wurden Julia Mies aus Göppingen als Landesschatzmeisterin, Jessica Messinger aus Tübingen als Landessprecherin und Marcel Emmerich aus Reutlingen als Landessprecher gewählt.
Auch der Regierungsstart war am Rande der Veranstaltung in aller Munde. Somit bewerteten die beiden frisch gewählten Landessprecher die ersten Regierungswochen der grün-roten Landesregierung. „Die grün-rote Landesregierung befindet sich noch in der Orientierungsphase, doch der Politikwechsel beginnt jetzt schon. „Die Aufbruchstimmung ist landesweit zu spüren“, sagte Messinger. „Die Umsetzung grüner Ideen – besonders die sozial gerechte Erneuerung des Bildungssystems und die Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen im Land – muss jetzt zügig angepackt werden. Zudem warnen wir die Landesregierung davor, dem Innenminister Reinhold Gall in seiner Law-and-Order-Mentalität zu folgen“, erklärte Emmerich ergänzend.
www.bkz-online.de/node/287669
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Die Bilder von unserem Stand auf dem Backnanger Straßenfest 2011 (24.-27.Juni) sind nun online:
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weitere Bilder gibt es hier: Galerie
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PM:Wir wollen keine Rekrutierung an unseren Schulen
Mit Karrierechancen, Abenteuern, dem Traum vom Fliegen und einem sicheren Arbeitsplatz wirbt die Bundeswehr auf Schulhöfen. So auch in den letzten Tagen an der Kaufmännischen Schule in Waiblingen. Mitten auf dem Schulhof, vor den Eingängen stand ein großer Bus mit Infoständen und Infomaterial. Männer in schicker Uniform erzählten von einer spannenden Ausbildung oder einem kostenfreien Studium bei der Bundeswehr. Auslandseinsätze, Schüsse, 7-Tage-Wochen, Angst und Tote, davon war nicht die Rede.
„Mutige“ Frauen beschreiben in Broschüren, warum ihr Traumberuf Pilotin bei der Bundeswehr ist: „Ich liebe das Fliegen und kann dabei anderen Menschen etwas Gutes tun.“ Ihren Hubschrauber nennt sie liebevoll „Huey“. „Nach einem Einsatz streichle ich ihn immer“.
Wir halten diese Aussagen für beschönigend und realitätsfremd und wollen nicht, dass derart offensiv vor oder in unseren Schulen geworben wird.
Timo Rapp, Sprecher der Grünen Jugend Rems-Murr sagt dazu: “Die Aufgabe der Schulen ist eine neutrale und differenzierte Aufklärung, die beide Seiten einer Medaille belichtet. Ein einseitiges Informationsangebot wirkt hier höchst manipulativ.”
Es wird nicht auf die hohe Gefahr hingewiesen, die Auslandseinsätze wie in Afghanistan mit sich bringen. Viele SoldatInnen riskieren dort ihr Leben oder leiden später unter den Folgeschäden derartiger Einsätze in Kriegsgebieten.
Lisa Fiegel, Sprecherin der Grünen Jugend Rems-Murr ergänzt: “Selbstverständlich soll die Schule bei der Berufswahl unterstützen. Allerdings sollten hier für die Bundeswehr die gleichen Rechte gelten wie für andere Arbeitgeber auch. Diese haben zum Beispiel auf Messen die Möglichkeit über ihre Angebote zu informieren.”
Junge Menschen müssen sich darüber bewusst sein, dass Sie sich für Jahre verpflichten und Gefahren in Kauf nehmen. Wir als Grüne Jugend Rems-Murr finden es wichtig, dass Schulen ihre SchülerInnen neutral zu informieren und sie vor Militarismus schützen.
(17.05.2011)
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PM: Demo gegen Nazi-Gewalt
Gemeinsame Pressemitteilung der Kreisverbände der Jugendorganisationen von FDP, Bündnis 90/ Die Grünen und SPD, JuLis, Grüne Jugend und Jusos.
Schorndorf, 15.04.2011
Nach dem Brandanschlag auf Migranten vergangenes Wochenende in Winterbach rufen die drei Jugendorganisationen von FDP, Bündnis 90/ Die Grünen und SPD- JuLis- Grüne Jugend und Jusos gemeinsam zu der friedlichen Teilnahme an der Demo gegen die Rechte Gewalt des „Vereins Weiler schaut hin! e.V.“ am kommenden Sonntag, 17.04.2011 um 15 Uhr am Bahnhof Winterbach auf.
Steffen Seitter, JuLi- Kreisvorsitzender erklärt hierzu: „Die Jungen Liberalen Rems-Murr verurteilen die rechtsextreme Tat von Winterbach auf das schärfste. Es muss nun klar aufgezeigt werden, dass unsere Gesellschaft solche Taten nicht Toleriert. Wir Julis setzen uns daher für eine tolerante, weltoffene und friedliche Gesellschaft und für die Eindämmung extremistischer Taten jedweder Richtung ein.“
Auch Lisa Fiegel, Sprecherin der Grünen Jugend fordert die Menschen zur aktiven Teilnahme auf. „Dass der Rems-Murr-Kreis nach wie vor als Rückzugsort für Neonazis betrachtet werden kann, ist bekannt. Mit welcher Brutalität diese allerdings ihre menschenfeindliche Ideologie ausleben, schockiert mich zutiefst. Nach wie vor gibt es im Kampf gegen den Rechtsextremismus viel zu tun. Deshalb ist es wichtig, dass am Sonntag ein breites bürgerschaftliches Bündnis friedlich auf die Straße geht!“
Der Juso- Kreisvorsitzende Christian Kollmer ergänzt: „Der feige Brandanschlag von Winterbach zeigt allen deutlich, dass die menschenverachtende rechte Gesinnung nicht nur in strukturschwachen Gebieten der neuen Bundesländer verwurzelt ist, sondern auch hier mitten unter uns. Der Rems- Murr Kreis ist eine Hochburg der Rechten, wie auch die in aller Heimlichkeit in Korb abgehaltenen Landesparteitage der NPD belegen. Diesem Treiben, welches jetzt in einem versuchten Mordanschlag gipfelte darf nicht einfach nur zugeschaut werden.“
Die drei Jugendorganisationen rufen alle Bürgerinnen und Bürger ein starkes Zeichen gegen Rechte Gewalt zu setzten und sich aktiv am Sonntag zu beteiligen.
Gez. Lisa Fiegel, Steffen Seitter, Christian Kollmer






