Die Schlichtungsgespräche der vergangenen fünf Wochen haben eines gezeigt: Das Projekt
Kopfbahnhof 21 ist leistungsfähiger, ökologischer und im Gegensatz zu Stuttgart21 finanzierbar.
Ziemlich enttäuscht nahm die Grüne Jugend Rems-Murr Heiner Geißlers Schlichterspruch auf.
Zwar wurde die Hoffnung, Geißler könnte sich für eine Bürgerbefragung oder gar die Alternative
K21 aussprechen, nicht erfüllt, aber die geforderten Nachbesserungen sind ein großer Erfolg der
Gespräche und der vorhergehenden Demonstrationen. „Die vorgeschlagenen Stresstests müssen
möglichst schnell kommen, um endlich Klarheit über die Kapazität des Tiefbahnhofs zu schaffen“,
findet Sprecherin Nina Pfuhl.
Wir verurteilen die Aussagen von Bahnchef-Grube, es entstünden keine Mehrkosten und es sei
fraglich, ob Geißlers Empfehlungen umgesetzt werden. Sowohl Grube als auch Mappus scheinen
aus der Vergangenheit nichts gelernt zu haben und weitermachen zu wollen, wie bisher. Durch ihr
ignorantes Verhalten treiben sie die Spaltung des Landes weiter voran und werden ihrer
gesellschaftlichen Verantwortung nicht gerecht.
Sprecher Benjamin Seitz zieht ein Fazit: „Trotz der schwierigen Rechtslage halten wir eine
Bürgerbefragung weiterhin für die einzig wahre Lösung um das Land zu befrieden. Wenn dies nicht
geschieht, werden wir weiterhin friedlich für die effizientere und realisierbare Alternative K21 auf
die Straße gehen und weiter alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufrufen sich an diesen Protesten zu
beteiligen!“