Keine Rekrutierung an unseren Schulen

Auf der Landesmitgliederversammlung der Grünen Jugend Baden Württemberg wurde unser Antrag „Keine Rekrutierung an unseren Schulen“ mit großer Mehrheit angenommen.

Keine Rekrutierung an unseren Schulen
SchülerInnen haben gemäß Artikel 4 Absatz 1 des Grundgesetzes ein Recht auf freie
moralische Wertebildung. Doch diese Wertebildung ist nicht gewährleistet, wenn Jugendoffiziere an Schulen kommen, um dort im Klassenzimmer für die Bundeswehr zu werben. Häufig werden die Veranstaltungen im Unterricht abgehalten, weshalb für die SchülerInnen Schulpflicht besteht. Es besteht die Gefahr, dass die SchülerInnen unzureichend informiert werden und Sachverhalte nicht neutral, sondern einseitig dargestellt werden.
Im Jahr 2009 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Bundeswehr geschaffen, „damit soll der Blick auf die Chancen und Risiken unserer Sicherheit und auf das Fundament unserer freiheitlichen Grundordnung geschärft werden“, so Helmut Rau, damaliger Kultusminister.
In den Räumen einer Schule sollen LehrerInnen die SchülerInnen über die Bundeswehr und deren Auslandseinsätze aufklären.
Für die Bundeswehr besteht wie auch für andere ArbeitgeberInnen bereits die Möglichkeit auf Ausbildungsmessen zu werben.
In Klassenzimmern oder auf dem Gelände von Schulen dürfen keine Veranstaltungen der
Bundeswehr stattfinden.

Weitere Beschlüsse der Landesmitgliederversammlung findest du unter https://lmv.gjbw.de/beschluesse/

PM: 22.11.11: 21 Stunden für den Ausstieg

Falls es noch Unentschlossenheit zum Thema Stuttgart 21 gibt, kann dem
abgeholfen werden bei der Aktion „21 Stunden wach“ der Grünen Jugend Rems-
Murr.
Im Rahmen dieser Aktion „besetzt“ die Grüne Jugend 21 Stunden lang das Grüne
Büro und ist dort vom 25.11. um 18:00 Uhr bis zum 26.11. um 15:00 Uhr
durchgehend erreichbar:
Im Grünen Büro in der Mayennerstraße 24 in Waiblingen, per Mail unter
info@gjrm.de, auf Facebook bei www.facebook.de/gjremsmurr oder per Telefon
(07151/16 934 – 12).
Wer Interesse hat, etwas über Stuttgart21 oder die Grüne Jugend generell zu
erfahren, der ist herzlich eingeladen, einfach vorbeizuschauen und nachzufragen.

21 Stunden wach


Falls es noch Unentschlossenheit zum Thema Stuttgart 21 gibt, kann dem abgeholfen werden bei der Aktion „21 Stunden wach“ der Grünen Jugend Rems-Murr.
Vom 25.11. um 18:00 Uhr bis zum 26.11. um 15:00 Uhr ist die Grüne Jugend durchgehend erreichbar: Im Grünen Büro in der Mayennerstraße 24, per Mail unter info@gjrm.de, auf Facebook www.facebook.com/gjremsmurr, bei skype unter „gjremsmurr“ oder per Telefon (07151/16 934 – 12).
Wer Interesse hat, etwas über Stuttgart21 oder die Grüne Jugend generell zu erfahren, der ist herzlich eingeladen, einfach vorbeizuschauen und nachzufragen.

Stuttgart pelzfrei

Jährlich sterben allein in Deutschland über 90 Millionen Nerze, Füchse, Chinchillas, Marderhunde, Waschbären, Kaninchen und Eichhörnchen für die Pelzindustrie. Und wozu? Für nichts als Eitelkeit und Statusdenken, denn niemand muss heute ohne Pelz frieren. Deswegen ruft die Tierrechtsinitiative Region Stuttgart zur Demonstration für Tierrechte auf.
Und zwar am kommenden Samstag, den 22. Oktober 2011, auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Der Demozug startet um 13 Uhr, davor gibt es Infostände.

Weitere Infos findet ihr unter www.stuttgart-pelzfrei.de

PM 18.07.11: Veränderungen bei der Grünen Jugend Rems Murr

der Vorstand der Grünen Jugend Rems Murr hat sich am Wochenende neu formiert, nachdem Timo Rapp als
Sprecher und Nina Pfuhl als Beisitzerin letzte Woche zurücktraten.
Timo Rapp wird nun bei einem Auslandssemester neue Erfahrungen sammeln.
Nina Pfuhl wird sich in Zukunft auf ihr neues Amt als Mitglied im Landesvorstand der Grünen Jugend Baden-
Württemberg konzentrieren, wo sie unter Anderem für ihre Heimatgruppe Rems Murr zuständig sein wird.
Bei der Nachwahl wurde Marcus Lenz zum neuen Sprecher gewählt, er wird sich der Mitgliedergewinnung im
Kreis widmen. Zu seinem Nachfolger als Pressesprecher wiederum wurde Jonathan Eklund gewählt, auch
sprachen sich die anwesenden Mitglieder für Viola Oberneder als neue Beisitzerin aus.
Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt.
Die Veränderungen bei der Grünen Jugend Rems Murr beschränken sich jedoch nicht nur auf den Vorstand, es
wird auch einen internen Strukturwandel geben.
Aufgrund der schwierigen Situation, mit den ÖPNV vom Remstal ins Murrtal zu gelangen, bzw. aus dem
Weissacher Raum in das Remstal zu fahren, wurde beschlossen sich zukünftig in AK`s zu treffen, welche erst
einmal die Arbeitskreise Backnang und Waiblingen umfassen. Damit sollen den Bestrebungen Nachdruck
verliehen werden, alle interessierte Jugendliche zu erreichen und ihnen die Möglichkeit zu geben, politisch aktiv
zu werden. Für die Zukunft ist auch ein AK Schorndorf geplant, für dessen Realisierung jedoch ein großer Zulauf
aus diesem Raum als Voraussetzung gilt.
Die Neugründung des AK Waiblingen ist für September geplant, das genaue Datum folgt.

Die Grüne Jugend Rems Murr geht auf Sommertour

Die Grüne Jugend Rems Murr lädt in den Sommerferien zur Sommertour ein. Jeden Sonntag trifft sich die Grüne Jugend an einem anderen Ort um nicht nur über politische Themen zu diskutieren, sondern auch um das Wochenende am Sonntag abend gemütlich ausklingen zu lassen. Das Treffen eignet sich besonders gut für Interessenten und potentielle Neumitglieder um die GJ kennen zu lernen.
Die Aktuellen Termine kann man dem Kalender entnehmen.

Strategien gegen Rechtsextremismus abgesegnet

Backnanger Kreiszeitung
04.07.2011

Nachwuchs der Grünen wählte gestern in Backnang neuen Landesvorstand – Über 100 junge Politiker in der Freien Waldorfschule
BACKNANG (me). Am Wochenende traf sich die Grüne Jugend Baden-Württemberg zu ihrer Landesmitgliederversammlung in der Freien Waldorfschule in Backnang. Im Vordergrund der dreitägigen Veranstaltung standen die Diskussion und Verabschiedung der Resolution zum Thema Rechtsextremismus und die Wahl des gesamten Landesvorstandes.
Am Samstag beschloss die Nachwuchsorganisation der Grünen mit großer Mehrheit die Resolution „Strategien gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“. – „Der Brandanschlag, der im April in Winterbach auf eine Gruppe Jugendlicher mit Migrationshintergrund verübt wurde, zeigt die Brisanz des Themas. Wir machen deutlich, dass rechtsextremistische und faschistische Ideologien keinen Platz in der Gesellschaft haben“, erklärt Jessica Messinger, Landessprecherin der Grünen Jugend Baden-Württemberg.
Gestern wählten die Mitglieder den gesamten Landesvorstand neu. In das achtköpfige Gremium wurden Nina Pfuhl aus Leutenbach-Nellmersbach, Dora Streibl aus Gerlingen, Daniel Bernau aus Mannheim, Patrick Klaiber aus Reutlingen und Florian Ruf aus Freiburg als Beisitzer gewählt. In den geschäftsführenden Landesvorstand wurden Julia Mies aus Göppingen als Landesschatzmeisterin, Jessica Messinger aus Tübingen als Landessprecherin und Marcel Emmerich aus Reutlingen als Landessprecher gewählt.
Auch der Regierungsstart war am Rande der Veranstaltung in aller Munde. Somit bewerteten die beiden frisch gewählten Landessprecher die ersten Regierungswochen der grün-roten Landesregierung. „Die grün-rote Landesregierung befindet sich noch in der Orientierungsphase, doch der Politikwechsel beginnt jetzt schon. „Die Aufbruchstimmung ist landesweit zu spüren“, sagte Messinger. „Die Umsetzung grüner Ideen – besonders die sozial gerechte Erneuerung des Bildungssystems und die Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen im Land – muss jetzt zügig angepackt werden. Zudem warnen wir die Landesregierung davor, dem Innenminister Reinhold Gall in seiner Law-and-Order-Mentalität zu folgen“, erklärte Emmerich ergänzend.
www.bkz-online.de/node/287669

PM 17.05.2011:Wir wollen keine Rekrutierung an unseren Schulen!

Mit Karrierechancen, Abenteuern, dem Traum vom Fliegen und einem sicheren Arbeitsplatz wirbt die Bundeswehr auf Schulhöfen. So auch in den letzten Tagen an der Kaufmännischen Schule in Waiblingen. Mitten auf dem Schulhof, vor den Eingängen stand ein großer Bus mit Infoständen und Infomaterial. Männer in schicker Uniform erzählten von einer spannenden Ausbildung oder einem kostenfreien Studium bei der Bundeswehr. Auslandseinsätze, Schüsse, 7-Tage-Wochen, Angst und Tote, davon war nicht die Rede.

„Mutige“ Frauen beschreiben in Broschüren, warum ihr Traumberuf Pilotin bei der Bundeswehr ist: „Ich liebe das Fliegen und kann dabei anderen Menschen etwas Gutes tun.“ Ihren Hubschrauber nennt sie liebevoll „Huey“. „Nach einem Einsatz streichle ich ihn immer“.
Wir halten diese Aussagen für beschönigend und realitätsfremd und wollen nicht, dass derart offensiv vor oder in unseren Schulen geworben wird.

Timo Rapp, Sprecher der Grünen Jugend Rems-Murr sagt dazu: „Die Aufgabe der Schulen ist eine neutrale und differenzierte Aufklärung, die beide Seiten einer Medaille belichtet. Ein einseitiges Informationsangebot wirkt hier höchst manipulativ.“
Es wird nicht auf die hohe Gefahr hingewiesen, die Auslandseinsätze wie in Afghanistan mit sich bringen. Viele SoldatInnen riskieren dort ihr Leben oder leiden später unter den Folgeschäden derartiger Einsätze in Kriegsgebieten.
Lisa Fiegel, Sprecherin der Grünen Jugend Rems-Murr ergänzt: „Selbstverständlich soll die Schule bei der Berufswahl unterstützen. Allerdings sollten hier für die Bundeswehr die gleichen Rechte gelten wie für andere Arbeitgeber auch. Diese haben zum Beispiel auf Messen die Möglichkeit über ihre Angebote zu informieren.“

Junge Menschen müssen sich darüber bewusst sein, dass Sie sich für Jahre verpflichten und Gefahren in Kauf nehmen. Wir als Grüne Jugend Rems-Murr finden es wichtig, dass Schulen ihre SchülerInnen neutral zu informieren und sie vor Militarismus schützen.