Grüne Jugend: „Nicht länger schwarzen Peter zuschieben!“

Der „Pfusch am Windrad“, der „schwarze Peter“, den man der Naturschutzbehörde zuschieben würde – Jochen Haußmann sieht den Windkrafterlass von Grün-Rot als unzureichend definiert und nicht gut umsetzbar an.

Klimaschutz und Erneuerbare Energie auf der einen, Umwelt- und Naturschutz  auf der anderen Seite, –dies sei die Wahl, vor die der Landrat und die Naturschutzbehörde gestellt würden. Man müsse „Abstriche am Naturschutz machen“, um die Windkraft umsetzen zu können.

Wobei doch der Windkrafterlass genaue Richtlinien für die Werte gibt, die die betreffende Region aufweisen muss, gerade um den Naturschutz nicht zu gefährden.

Nach Meinung der Grünen Jugend Rems-Murr muss man auch in unserem Kreis keine Abstriche am Naturschutz zugunsten der Windkraft befürchten, sondern könnte sich an einem Landkreis ein Beispiel nehmen, in dem alles viel reibungsloser abläuft.

Der Alb-Donau Kreis setzt die Windkraft um, hier fühlt sich niemand von dem oftmals thematisierten Problem eines „blockierenden Landrats“ betroffen, aber auch der Windkrafterlass wird nicht kritisiert. Kooperation wird hier zum Stichwort und im nächsten Jahr können drei Windkraftanlagen in Gebieten gebaut werden, die gemäß der Naturschutzbestimmungen geprüft wurden.

„Unserer Meinung nach wäre eine erfolgreiche Umsetzung der Windkraft im Rems-Murr Kreis ebenfalls denkbar. Vorausgesetzt, man würde aufhören, sich gegenseitig den „schwarzen Peter“ zuzuschieben und stattdessen auf die Messergebnisse für die betroffenen Gebiete warten.“, meint Annika Förster, Sprecherin der Grünen Jugend.

 Eine sachliche Diskussion über die Standorte, ebenfalls im Rahmen der Naturschutzauflagen, wäre zielführend und sinnvoll.

„Naturschutz und Windkraft müssen sich auch hier in der Region nicht ausschließen sondern können nur miteinander umgesetzt werden. Ein Gegeneinanderausspielen ist nicht zielführend.“, so Förster.

Wir als Grüne Jugend fordern eine sachliche Auseinandersetzung, die zu konkreten Umsetzungen führt. Wir wollen keine „Pfusch am Windrad“, wir wollen nachhaltige Energie, die zum Klimaschutz beiträgt und die das 21. Jahrhundert erreicht hat.

Global denken und lokal handeln, das ist die Aufgabe, für den Rems-Murr Kreis und die politisch Verantwortlichen.

Klimaschutz vor der eigenen Haustür, Klimaschutz, der von örtlichen Behörden geprüft werden muss, und Klimaschutz, der von allen Beteiligten mitgetragen werden soll, ist eine neue Anforderung und hat durch den Windkrafterlass Einzug in Baden Württemberg und auch im Rems-Murr Kreis gehalten.

„Wir sehen diesen Klimaschutz als Chance, die nicht durch gegenseitiges Blockieren vertan werden darf und wollen Windkraft auch bei uns im Kreis. Nach dem Motto ‚Ja, gerne, aber nicht vor unserer Haustür‘, kann die Energiewende nicht funktionieren.“, unterstreicht Sprecher Marcus Lenz.

Wir gehören zu der Generation, die den Auswirkungen des Klimawandels ausgesetzt sein wird, wenn wir heute nicht handeln. Das bringt uns zum Nachdenken, ob wir uns im Kleinklein über Verfahrensfragen aufreiben und die notwendige Energiewende verpfuschen, oder gemeinsam nach tragfähigen Lösungen suchen sollten.

Wir wollen den Ausbau Erneuerbarer Energien, jetzt, hier und heute!

Ring politischer Jugend sieht deutlichen Nachholbedarf beim Nachtverkehr im Rems-Murr Kreis

Der RPJ Rems-Murr, bestehend aus den Jugendorganisationen von CDU, SPD, FDP und Grünen ist über das geplante Angebot im Nachtverkehr enttäuscht und fordert Nachbesserungen.

Die grundlegende Neuerung klingt vielversprechend: Zum Fahrplanwechsel am 09. Dezember 2012 wird der bisherige Nachtverkehr von Stuttgart in die umliegenden Landkreise von Bussen auf die S-Bahn umgestellt.
Der RPJ begrüßt diesen Schritt, da  dieser dringend notwendig geworden war. Nachdem die Fahrgastzahlen zuletzt auf 220.000 Fahrgäste angestiegen waren, war  das bisherige Nachtbussystem an seiner Kapazitätsgrenze angelangt.
Jedoch geht den Jugendparteien die Veränderungen nicht weit genug.  Während der Verband Region Stuttgart mit der Umstellung von Bus auf S-Bahn, ein attraktives Angebot geschaffen hat und dem gestiegenen Bedarfen gerecht wurde, bleibt der Rems-Murr Kreis mit seinem Nachtverkehrsangebot weit hinter den Erwartungen zurück.
Die Sicherstellung des Anschlussverkehrs mit Bussen oder Ruftaxis von den Bahnhöfen in die umliegenden Ortschaften und Wohngebiete fällt in den Aufgabenbereich der Landkreise. Die Umsetzung jedoch sieht bisher jedoch eher mau aus.

Hierzu erklärt Timo Rapp (GJ), Vorsitzender des RPJ:“ Insbesondere der Vergleich mit den anderen Landkreisen der Region zeigt, dass Landkreis und Kommunen hier ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Kreistag und Gemeinderäte sind in der Pflicht, das Angebot an den gestiegenen Bedarf anzupassen.“
Sein Stellvertreter Steffen Seitter (Junge Liberale) ergänzt: „Das Konzept zur Anbindung der S-Bahnen muss dringend überdacht werden. Für uns stellen Ruftaxis auf keinen Fall eine adäquate  Alternative zu Nachtbussen dar!“
Wie es anders geht zeigt etwa der Kreis Ludwigsburg. Dort werden sämtliche Orte mit mehr als 2.000 Einwohnern von Nachtbussen angefahren. Insgesamt investiert der Landkreis Ludwigsburg rund 400.000 Euro. Zum Vergleich: Im Rems-Murr Kreis werden nicht einmal alle Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern angefahren; der Landkreis investiert gerade einmal 60.000 Euro in sein Nachtbusangebot.
Marvin Bux, Vorsitzender der Jungen Union stört vor allem eines: „In Stuttgart nutzt man den Fahrplanwechsel sogar um das bestehende Nachtbusangebot weiter auszubauen, während im Rems-Murr Kreis das Angebot auf niedrigem Niveau stagniert.“
Und Denis Engelhardt (Jusos in der SPD) meint dazu: „Das Nachtbusangebot wurde vor über zehn Jahren vor allem deshalb ins Leben gerufen, um junge Menschen dazu zu bewegen Ihr Auto stehen zu lassen. Damit wollte man die Anzahl der so genannten Disco-Unfälle reduzieren. Auch vor diesem Hintergrund ist das bestehende Nachtbusangebot im Rems-Murr Kreis vollkommen unzureichend!“

Der Ring Politischer Jugend auf Facebook: www.facebook.com/rpjRemsMurr

Bild: www.nachtaktiv.net

Grüne Jugend überbrückt Sommerpause wieder mit Sommertour

Auch in diesem Jahr bleibt die Grüne Jugend Rems-Murr während der Sommerferien nicht untätig. Da in dieser Zeit die sonst wöchentlichen Treffen nicht stattfinden nutzt die Jugendorganisation die Gelegenheit, ihre im letzten Jahr erfolgreich eingeführte Sommertour zu wiederholen. An drei Orten und Terminen laden die Nachwuchspolitiker Sympathisanten und Interessierte zu ungezwungenen Gesprächen in entspannter Atmosphäre ein.

Den Auftakt macht am kommenden Sonntag, 5. August, Schorndorf, wo sich die Jugend in der Bar an der Mauer trifft. Der zweite Halt ist am 19. August in Fellbach im ZXY. Die dritte Station ist am 2. September die Bamboo Lounge in Winnenden. Beginn ist jeweils um 18:00 Uhr.

Die Orte wurden so ausgewählt, dass auch Personen die Gelegenheit zum Kennenlernen haben, welche nicht in Backnang oder Waiblingen wohnen, wo die regelmäßigen Treffen der Grünen Jugend sonst stattfinden. Das erste Treffen der Jung-Grünen nach der Sommerpause findet am 9. September um 18:00 Uhr in Waiblingen statt.

„Die Sommertour ist eine tolle Gelegenheit, locker und unverbindlich ins Gespräch zu kommen“, freut sich Sprecherin Lea Krug. „Wer darüber nachdenkt politisch aktiv zu werden, ist hier genau richtig“, ergänzt Sprecher Marcus Lenz.

Fashion vs. Umwelt und Gerechtigkeit

Im Rahmen der Waiblinger Nachhaltigkeitstage lädt die Grüne Jugend am Freitag, 20. April um 19:30 Uhr zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion in das Kulturhaus Schwanen in Waiblingen ein. Thema sind die Produktionsbedingungen in der Textilbranche und Alternativen hierzu.

Menschenverachtende Produktion in sogenannten Sweatshops, Gesundheitsgefährdung von Mensch und Umwelt durch übermäßigen Einsatz von Pestiziden, Ausbeutung der Baumwollbauern: Die Skandalserie in der Textilbranche reißt seit Jahren nicht ab. Zu diesem Sumpf eine Alternative bieten wollte Markus Beck aus Aspach – und gründete kurzerhand ein eigenes Mode-Label: Greenality. Das Startup ist mit der Idee sehr erfolgreich: Es schafft den Spagat zwischen umweltfreundlicher, fair produzierter Kleidung und trendigem Design. Markus Beck beschreibt in seinem Vortrag die Verhältnisse in der konventionellen Textilbranche und stellt die ökologischen Alternativen vor. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.

PM 11.04.12: Grüne Jugend begrüßt Leutenbacher Stromnetz-Entscheidung

Die Grüne Jugend Rems-Murr zeigt sich erfreut über die Entscheidung der Gemeinde Leutenbach, das Stromnetz der Kommune mehrheitlich kaufen zu wollen.
Die Jugendorganisation sieht darin einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer dezentralen Stromversorgung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger.
„Zwar wäre die Gründung eines Regionalwerks gemeinsam mit den Nachbarkommunen aus unserer Sicht die beste Lösung gewesen, der Mehrheitskauf stellt für uns jedoch einen durchaus akzeptablen Kompromiss dar“, sagt Marcus Lenz, Sprecher der Grünen Jugend. „Der Netzkauf ist eine begrüßenswerte Zukunftsinvestition der Gemeinde; sie erhält dadurch den für die Energiewende nötigen Gestaltungsspielraum und kann auf technische Fortschritte selbständig und unabhängig reagieren“, so Lenz.
„Wichtig ist für uns, dass das Stromnetz zukünftig von einem regional verbundenen Partner gewartet und betrieben wird. Eine Kooperation mit einem Konzern, wie der EnBW oder der Süwag, stellt für uns keine merkliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Situation mit der Süwag als Netzeignerin dar“, findet Lea Krug, Sprecherin der Grünen Jugend. „Auch ein Kauf über den NEV ist für uns letztlich keine Alternative, da hier ebenfalls Konzerninteressen im Vordergrund stehen.“
„Die Energiewende und die damit einhergehende Umstellung der Netze auf eine dezentrale Energieversorgung sind eine große und wichtige Herausforderung der Stunde. Wir sehen diese Aufgabe bei einer Kooperation mit benachbarten Stadtwerken wie Winnenden oder Backnang in den besten Händen“, erklärt Timo Rapp, Initiator des grünen Stammtisches in Leutenbach.
Die Grüne Jugend hatte die Stromnetzdiskussion beim ersten grünen Stammtisch im Juni 2010 auf die Agenda gebracht. Ein Pressebericht darüber hatte daraufhin die Debatte über das Thema angestoßen. Die Jugendorganisation blickt nun erwartungsvoll auf die Präsentation des Netzpartners im Juni.

PM: 22.11.11: 21 Stunden für den Ausstieg

Falls es noch Unentschlossenheit zum Thema Stuttgart 21 gibt, kann dem
abgeholfen werden bei der Aktion „21 Stunden wach“ der Grünen Jugend Rems-
Murr.
Im Rahmen dieser Aktion „besetzt“ die Grüne Jugend 21 Stunden lang das Grüne
Büro und ist dort vom 25.11. um 18:00 Uhr bis zum 26.11. um 15:00 Uhr
durchgehend erreichbar:
Im Grünen Büro in der Mayennerstraße 24 in Waiblingen, per Mail unter
info@gjrm.de, auf Facebook bei www.facebook.de/gjremsmurr oder per Telefon
(07151/16 934 – 12).
Wer Interesse hat, etwas über Stuttgart21 oder die Grüne Jugend generell zu
erfahren, der ist herzlich eingeladen, einfach vorbeizuschauen und nachzufragen.

PM 18.07.11: Veränderungen bei der Grünen Jugend Rems Murr

der Vorstand der Grünen Jugend Rems Murr hat sich am Wochenende neu formiert, nachdem Timo Rapp als
Sprecher und Nina Pfuhl als Beisitzerin letzte Woche zurücktraten.
Timo Rapp wird nun bei einem Auslandssemester neue Erfahrungen sammeln.
Nina Pfuhl wird sich in Zukunft auf ihr neues Amt als Mitglied im Landesvorstand der Grünen Jugend Baden-
Württemberg konzentrieren, wo sie unter Anderem für ihre Heimatgruppe Rems Murr zuständig sein wird.
Bei der Nachwahl wurde Marcus Lenz zum neuen Sprecher gewählt, er wird sich der Mitgliedergewinnung im
Kreis widmen. Zu seinem Nachfolger als Pressesprecher wiederum wurde Jonathan Eklund gewählt, auch
sprachen sich die anwesenden Mitglieder für Viola Oberneder als neue Beisitzerin aus.
Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt.
Die Veränderungen bei der Grünen Jugend Rems Murr beschränken sich jedoch nicht nur auf den Vorstand, es
wird auch einen internen Strukturwandel geben.
Aufgrund der schwierigen Situation, mit den ÖPNV vom Remstal ins Murrtal zu gelangen, bzw. aus dem
Weissacher Raum in das Remstal zu fahren, wurde beschlossen sich zukünftig in AK`s zu treffen, welche erst
einmal die Arbeitskreise Backnang und Waiblingen umfassen. Damit sollen den Bestrebungen Nachdruck
verliehen werden, alle interessierte Jugendliche zu erreichen und ihnen die Möglichkeit zu geben, politisch aktiv
zu werden. Für die Zukunft ist auch ein AK Schorndorf geplant, für dessen Realisierung jedoch ein großer Zulauf
aus diesem Raum als Voraussetzung gilt.
Die Neugründung des AK Waiblingen ist für September geplant, das genaue Datum folgt.

PM 17.05.2011:Wir wollen keine Rekrutierung an unseren Schulen!

Mit Karrierechancen, Abenteuern, dem Traum vom Fliegen und einem sicheren Arbeitsplatz wirbt die Bundeswehr auf Schulhöfen. So auch in den letzten Tagen an der Kaufmännischen Schule in Waiblingen. Mitten auf dem Schulhof, vor den Eingängen stand ein großer Bus mit Infoständen und Infomaterial. Männer in schicker Uniform erzählten von einer spannenden Ausbildung oder einem kostenfreien Studium bei der Bundeswehr. Auslandseinsätze, Schüsse, 7-Tage-Wochen, Angst und Tote, davon war nicht die Rede.

„Mutige“ Frauen beschreiben in Broschüren, warum ihr Traumberuf Pilotin bei der Bundeswehr ist: „Ich liebe das Fliegen und kann dabei anderen Menschen etwas Gutes tun.“ Ihren Hubschrauber nennt sie liebevoll „Huey“. „Nach einem Einsatz streichle ich ihn immer“.
Wir halten diese Aussagen für beschönigend und realitätsfremd und wollen nicht, dass derart offensiv vor oder in unseren Schulen geworben wird.

Timo Rapp, Sprecher der Grünen Jugend Rems-Murr sagt dazu: „Die Aufgabe der Schulen ist eine neutrale und differenzierte Aufklärung, die beide Seiten einer Medaille belichtet. Ein einseitiges Informationsangebot wirkt hier höchst manipulativ.“
Es wird nicht auf die hohe Gefahr hingewiesen, die Auslandseinsätze wie in Afghanistan mit sich bringen. Viele SoldatInnen riskieren dort ihr Leben oder leiden später unter den Folgeschäden derartiger Einsätze in Kriegsgebieten.
Lisa Fiegel, Sprecherin der Grünen Jugend Rems-Murr ergänzt: „Selbstverständlich soll die Schule bei der Berufswahl unterstützen. Allerdings sollten hier für die Bundeswehr die gleichen Rechte gelten wie für andere Arbeitgeber auch. Diese haben zum Beispiel auf Messen die Möglichkeit über ihre Angebote zu informieren.“

Junge Menschen müssen sich darüber bewusst sein, dass Sie sich für Jahre verpflichten und Gefahren in Kauf nehmen. Wir als Grüne Jugend Rems-Murr finden es wichtig, dass Schulen ihre SchülerInnen neutral zu informieren und sie vor Militarismus schützen.

PM 15.04.2011: Demo gegen Nazi-Gewalt

Gemeinsame Pressemitteilung der Kreisverbände der Jugendorganisationen von FDP, Bündnis 90/ Die Grünen und SPD, JuLis, Grüne Jugend und Jusos.

Schorndorf, 15.04.2011

Nach dem Brandanschlag auf Migranten vergangenes Wochenende in Winterbach rufen die drei Jugendorganisationen von FDP, Bündnis 90/ Die Grünen und SPD- JuLis- Grüne Jugend und Jusos gemeinsam zu der friedlichen Teilnahme an der Demo gegen die Rechte Gewalt des „Vereins Weiler schaut hin! e.V.“ am kommenden Sonntag, 17.04.2011 um 15 Uhr am Bahnhof Winterbach auf.

Steffen Seitter, JuLi- Kreisvorsitzender erklärt hierzu: „Die Jungen Liberalen Rems-Murr verurteilen die rechtsextreme Tat von Winterbach auf das schärfste. Es muss nun klar aufgezeigt werden, dass unsere Gesellschaft solche Taten nicht Toleriert. Wir Julis setzen uns daher für eine tolerante, weltoffene und friedliche Gesellschaft und für die Eindämmung extremistischer Taten jedweder Richtung ein.“

Auch Lisa Fiegel, Sprecherin der Grünen Jugend fordert die Menschen zur aktiven Teilnahme auf. „Dass der Rems-Murr-Kreis nach wie vor als Rückzugsort für Neonazis betrachtet werden kann, ist bekannt. Mit welcher Brutalität diese allerdings ihre menschenfeindliche Ideologie ausleben, schockiert mich zutiefst. Nach wie vor gibt es im Kampf gegen den Rechtsextremismus viel zu tun. Deshalb ist es wichtig, dass am Sonntag ein breites bürgerschaftliches Bündnis friedlich auf die Straße geht!“

Der Juso- Kreisvorsitzende Christian Kollmer ergänzt: „Der feige Brandanschlag von Winterbach zeigt allen deutlich, dass die menschenverachtende rechte Gesinnung nicht nur in strukturschwachen Gebieten der neuen Bundesländer verwurzelt ist, sondern auch hier mitten unter uns. Der Rems- Murr Kreis ist eine Hochburg der Rechten, wie auch die in aller Heimlichkeit in Korb abgehaltenen Landesparteitage der NPD belegen. Diesem Treiben, welches jetzt in einem versuchten Mordanschlag gipfelte darf nicht einfach nur zugeschaut werden.“

Die drei Jugendorganisationen rufen alle Bürgerinnen und Bürger ein starkes Zeichen gegen Rechte Gewalt zu setzten und sich aktiv am Sonntag zu beteiligen.

Gez. Lisa Fiegel, Steffen Seitter, Christian Kollmer

PM 28.03.2011: Grüne Jugend hocherfreut über grüne Landtagsmandate

Bei der Grünen Jugend Rems-Murr herrscht große Freude über den historischen Landtags-Einzug von gleich zwei grünen KandidatInnen aus dem Kreis. Mit Philip Auersperg stellt die GJRM zudem einen erfolgreichen Zweitkandidaten.
Die Jugendorganisation wird Petra Häffner und Willi Halder mit viel Kraft und Elan zur Seite stehen und sie bei ihrer parlamentarischen Arbeit kritisch-konstruktiv begleiten.
Wir fordern die Bürgerinnen und Bürger des Kreises dazu auf, den Abgeordneten ihre eigenen Ideen und Anregungen mit auf den Weg zu geben, etwa per Email, Post oder im persönlichen Gespräch.
Auf die neue Regierung warten große Aufgaben und hohe Erwartungen in allen Bereichen. Wir hoffen, einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der anstehenden Arbeit leisten zu können.
Die GJRM freut sich immer über neue Gesichter sonntags ab 17 Uhr im Backnanger Kreishaus der Jugendarbeit. Mit der Notwendigkeit eines Wahlkreis-Büros verknüpfen wir die Hoffnung auf helle bahnhofsnahe Räume für unsere Treffen. Nähere Infos gibt es unter www.gjrm.de