PM 18.07.11: Veränderungen bei der Grünen Jugend Rems Murr

der Vorstand der Grünen Jugend Rems Murr hat sich am Wochenende neu formiert, nachdem Timo Rapp als
Sprecher und Nina Pfuhl als Beisitzerin letzte Woche zurücktraten.
Timo Rapp wird nun bei einem Auslandssemester neue Erfahrungen sammeln.
Nina Pfuhl wird sich in Zukunft auf ihr neues Amt als Mitglied im Landesvorstand der Grünen Jugend Baden-
Württemberg konzentrieren, wo sie unter Anderem für ihre Heimatgruppe Rems Murr zuständig sein wird.
Bei der Nachwahl wurde Marcus Lenz zum neuen Sprecher gewählt, er wird sich der Mitgliedergewinnung im
Kreis widmen. Zu seinem Nachfolger als Pressesprecher wiederum wurde Jonathan Eklund gewählt, auch
sprachen sich die anwesenden Mitglieder für Viola Oberneder als neue Beisitzerin aus.
Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt.
Die Veränderungen bei der Grünen Jugend Rems Murr beschränken sich jedoch nicht nur auf den Vorstand, es
wird auch einen internen Strukturwandel geben.
Aufgrund der schwierigen Situation, mit den ÖPNV vom Remstal ins Murrtal zu gelangen, bzw. aus dem
Weissacher Raum in das Remstal zu fahren, wurde beschlossen sich zukünftig in AK`s zu treffen, welche erst
einmal die Arbeitskreise Backnang und Waiblingen umfassen. Damit sollen den Bestrebungen Nachdruck
verliehen werden, alle interessierte Jugendliche zu erreichen und ihnen die Möglichkeit zu geben, politisch aktiv
zu werden. Für die Zukunft ist auch ein AK Schorndorf geplant, für dessen Realisierung jedoch ein großer Zulauf
aus diesem Raum als Voraussetzung gilt.
Die Neugründung des AK Waiblingen ist für September geplant, das genaue Datum folgt.

Die Grüne Jugend Rems Murr geht auf Sommertour

Die Grüne Jugend Rems Murr lädt in den Sommerferien zur Sommertour ein. Jeden Sonntag trifft sich die Grüne Jugend an einem anderen Ort um nicht nur über politische Themen zu diskutieren, sondern auch um das Wochenende am Sonntag abend gemütlich ausklingen zu lassen. Das Treffen eignet sich besonders gut für Interessenten und potentielle Neumitglieder um die GJ kennen zu lernen.
Die Aktuellen Termine kann man dem Kalender entnehmen.

Strategien gegen Rechtsextremismus abgesegnet

Backnanger Kreiszeitung
04.07.2011

Nachwuchs der Grünen wählte gestern in Backnang neuen Landesvorstand – Über 100 junge Politiker in der Freien Waldorfschule
BACKNANG (me). Am Wochenende traf sich die Grüne Jugend Baden-Württemberg zu ihrer Landesmitgliederversammlung in der Freien Waldorfschule in Backnang. Im Vordergrund der dreitägigen Veranstaltung standen die Diskussion und Verabschiedung der Resolution zum Thema Rechtsextremismus und die Wahl des gesamten Landesvorstandes.
Am Samstag beschloss die Nachwuchsorganisation der Grünen mit großer Mehrheit die Resolution „Strategien gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“. – „Der Brandanschlag, der im April in Winterbach auf eine Gruppe Jugendlicher mit Migrationshintergrund verübt wurde, zeigt die Brisanz des Themas. Wir machen deutlich, dass rechtsextremistische und faschistische Ideologien keinen Platz in der Gesellschaft haben“, erklärt Jessica Messinger, Landessprecherin der Grünen Jugend Baden-Württemberg.
Gestern wählten die Mitglieder den gesamten Landesvorstand neu. In das achtköpfige Gremium wurden Nina Pfuhl aus Leutenbach-Nellmersbach, Dora Streibl aus Gerlingen, Daniel Bernau aus Mannheim, Patrick Klaiber aus Reutlingen und Florian Ruf aus Freiburg als Beisitzer gewählt. In den geschäftsführenden Landesvorstand wurden Julia Mies aus Göppingen als Landesschatzmeisterin, Jessica Messinger aus Tübingen als Landessprecherin und Marcel Emmerich aus Reutlingen als Landessprecher gewählt.
Auch der Regierungsstart war am Rande der Veranstaltung in aller Munde. Somit bewerteten die beiden frisch gewählten Landessprecher die ersten Regierungswochen der grün-roten Landesregierung. „Die grün-rote Landesregierung befindet sich noch in der Orientierungsphase, doch der Politikwechsel beginnt jetzt schon. „Die Aufbruchstimmung ist landesweit zu spüren“, sagte Messinger. „Die Umsetzung grüner Ideen – besonders die sozial gerechte Erneuerung des Bildungssystems und die Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen im Land – muss jetzt zügig angepackt werden. Zudem warnen wir die Landesregierung davor, dem Innenminister Reinhold Gall in seiner Law-and-Order-Mentalität zu folgen“, erklärte Emmerich ergänzend.
www.bkz-online.de/node/287669

PM 17.05.2011:Wir wollen keine Rekrutierung an unseren Schulen!

Mit Karrierechancen, Abenteuern, dem Traum vom Fliegen und einem sicheren Arbeitsplatz wirbt die Bundeswehr auf Schulhöfen. So auch in den letzten Tagen an der Kaufmännischen Schule in Waiblingen. Mitten auf dem Schulhof, vor den Eingängen stand ein großer Bus mit Infoständen und Infomaterial. Männer in schicker Uniform erzählten von einer spannenden Ausbildung oder einem kostenfreien Studium bei der Bundeswehr. Auslandseinsätze, Schüsse, 7-Tage-Wochen, Angst und Tote, davon war nicht die Rede.

„Mutige“ Frauen beschreiben in Broschüren, warum ihr Traumberuf Pilotin bei der Bundeswehr ist: „Ich liebe das Fliegen und kann dabei anderen Menschen etwas Gutes tun.“ Ihren Hubschrauber nennt sie liebevoll „Huey“. „Nach einem Einsatz streichle ich ihn immer“.
Wir halten diese Aussagen für beschönigend und realitätsfremd und wollen nicht, dass derart offensiv vor oder in unseren Schulen geworben wird.

Timo Rapp, Sprecher der Grünen Jugend Rems-Murr sagt dazu: „Die Aufgabe der Schulen ist eine neutrale und differenzierte Aufklärung, die beide Seiten einer Medaille belichtet. Ein einseitiges Informationsangebot wirkt hier höchst manipulativ.“
Es wird nicht auf die hohe Gefahr hingewiesen, die Auslandseinsätze wie in Afghanistan mit sich bringen. Viele SoldatInnen riskieren dort ihr Leben oder leiden später unter den Folgeschäden derartiger Einsätze in Kriegsgebieten.
Lisa Fiegel, Sprecherin der Grünen Jugend Rems-Murr ergänzt: „Selbstverständlich soll die Schule bei der Berufswahl unterstützen. Allerdings sollten hier für die Bundeswehr die gleichen Rechte gelten wie für andere Arbeitgeber auch. Diese haben zum Beispiel auf Messen die Möglichkeit über ihre Angebote zu informieren.“

Junge Menschen müssen sich darüber bewusst sein, dass Sie sich für Jahre verpflichten und Gefahren in Kauf nehmen. Wir als Grüne Jugend Rems-Murr finden es wichtig, dass Schulen ihre SchülerInnen neutral zu informieren und sie vor Militarismus schützen.

PM 15.04.2011: Demo gegen Nazi-Gewalt

Gemeinsame Pressemitteilung der Kreisverbände der Jugendorganisationen von FDP, Bündnis 90/ Die Grünen und SPD, JuLis, Grüne Jugend und Jusos.

Schorndorf, 15.04.2011

Nach dem Brandanschlag auf Migranten vergangenes Wochenende in Winterbach rufen die drei Jugendorganisationen von FDP, Bündnis 90/ Die Grünen und SPD- JuLis- Grüne Jugend und Jusos gemeinsam zu der friedlichen Teilnahme an der Demo gegen die Rechte Gewalt des „Vereins Weiler schaut hin! e.V.“ am kommenden Sonntag, 17.04.2011 um 15 Uhr am Bahnhof Winterbach auf.

Steffen Seitter, JuLi- Kreisvorsitzender erklärt hierzu: „Die Jungen Liberalen Rems-Murr verurteilen die rechtsextreme Tat von Winterbach auf das schärfste. Es muss nun klar aufgezeigt werden, dass unsere Gesellschaft solche Taten nicht Toleriert. Wir Julis setzen uns daher für eine tolerante, weltoffene und friedliche Gesellschaft und für die Eindämmung extremistischer Taten jedweder Richtung ein.“

Auch Lisa Fiegel, Sprecherin der Grünen Jugend fordert die Menschen zur aktiven Teilnahme auf. „Dass der Rems-Murr-Kreis nach wie vor als Rückzugsort für Neonazis betrachtet werden kann, ist bekannt. Mit welcher Brutalität diese allerdings ihre menschenfeindliche Ideologie ausleben, schockiert mich zutiefst. Nach wie vor gibt es im Kampf gegen den Rechtsextremismus viel zu tun. Deshalb ist es wichtig, dass am Sonntag ein breites bürgerschaftliches Bündnis friedlich auf die Straße geht!“

Der Juso- Kreisvorsitzende Christian Kollmer ergänzt: „Der feige Brandanschlag von Winterbach zeigt allen deutlich, dass die menschenverachtende rechte Gesinnung nicht nur in strukturschwachen Gebieten der neuen Bundesländer verwurzelt ist, sondern auch hier mitten unter uns. Der Rems- Murr Kreis ist eine Hochburg der Rechten, wie auch die in aller Heimlichkeit in Korb abgehaltenen Landesparteitage der NPD belegen. Diesem Treiben, welches jetzt in einem versuchten Mordanschlag gipfelte darf nicht einfach nur zugeschaut werden.“

Die drei Jugendorganisationen rufen alle Bürgerinnen und Bürger ein starkes Zeichen gegen Rechte Gewalt zu setzten und sich aktiv am Sonntag zu beteiligen.

Gez. Lisa Fiegel, Steffen Seitter, Christian Kollmer

PM 28.03.2011: Grüne Jugend hocherfreut über grüne Landtagsmandate

Bei der Grünen Jugend Rems-Murr herrscht große Freude über den historischen Landtags-Einzug von gleich zwei grünen KandidatInnen aus dem Kreis. Mit Philip Auersperg stellt die GJRM zudem einen erfolgreichen Zweitkandidaten.
Die Jugendorganisation wird Petra Häffner und Willi Halder mit viel Kraft und Elan zur Seite stehen und sie bei ihrer parlamentarischen Arbeit kritisch-konstruktiv begleiten.
Wir fordern die Bürgerinnen und Bürger des Kreises dazu auf, den Abgeordneten ihre eigenen Ideen und Anregungen mit auf den Weg zu geben, etwa per Email, Post oder im persönlichen Gespräch.
Auf die neue Regierung warten große Aufgaben und hohe Erwartungen in allen Bereichen. Wir hoffen, einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der anstehenden Arbeit leisten zu können.
Die GJRM freut sich immer über neue Gesichter sonntags ab 17 Uhr im Backnanger Kreishaus der Jugendarbeit. Mit der Notwendigkeit eines Wahlkreis-Büros verknüpfen wir die Hoffnung auf helle bahnhofsnahe Räume für unsere Treffen. Nähere Infos gibt es unter www.gjrm.de

PM 24.03.2011: Pröfrock greift zu verzweifeltem rechten Populismus

Empört musste die Grüne Jugend Rems-Murr mehrere Facebook-Posts des CDU-Kandidaten Dr. Matthias Pröfrock zur Kenntnis nehmen. Der 33-Jährige kommentiert u.a. eine türkische Videobotschaft des SPD-Spitzenkandidaten Nils Schmid mit den Worten „Wir haben die Wahl: Gleich Nils Schmid oder erst Kretschmann und dann Özdemir.“ Dies ist eine klare Anspielung auf die türkische Herkunft von Cem Özdemir sowie die familiären Verhältnisse von Nils Schmid. Sprecherin Lisa Fiegel kommentiert: „Hiermit versucht Pröfrock Ängste zu schüren, eine grün-rote Regierung würde eine türkisch dominierte Landesregierung bedeuten. Neben der Tatsache, dass Özdemir aufgrund seines fehlenden Landtagsmandats gar nicht zum Ministerpräsident gewählt werden kann, ist dies ein fremdenfeindlicher und anti-demokratischer Standpunkt.“
Pröfrock weiter: „Oder doch auf das Bewährte setzen: Die CDU sorgt für ein weltoffenes und modernes Baden-Württemberg: Unsere Heimat.“
Sprecher Timo Rapp hierzu: „Herr Pröfrock scheint sich im Wahlkampf nicht mehr anders zu helfen zu wissen als mit zynischem rechten Populismus. Es ist eine bodenlose Frechheit, Fremdenfeindlichkeit und das Adjektiv „weltoffen“ in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen zu nennen!“

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Pröfrock auf derart unsaubere Art im Ton vergreift. Beispielsweise bezeichnete er am 01.03. ebenfalls in Facebook DemonstrantInnen gegen S21 wörtlich als „Idioten“.

PM 21.01.2011: Grüne Jugend zieht gestärkt in den Wahlkampf

Backnang. Die Grüne Jugend Rems-Murr hat im Backnanger Kreishaus der Jugendarbeit einen neuen Vorstand gewählt. Die Doppelspitze, bestehend aus Sprecherin und
Sprecher, setzt sich aus Lisa Fiegel und Timo Rapp (beide 19 Jahre) zusammen. Lisa
Fiegel aus Leutenbach absolviert nach dem Abitur derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr.
Timo Rapp kommt ebenfalls aus Leutenbach und studiert BWL im dualen System. In ihrem
Amt als Schatzmeisterin bestätigt wurde die 17-jährige Lea Krug aus Leutenbach. Den
neuen Vorstand vervollständigen Nina Pfuhl (19, Leutenbach) als Beisitzerin und Manuel
Oberneder (20, Weissach im Tal) als Beisitzer.
„Wir sind bestens aufgestellt für die heiße Phase des Landtagswahlkampfs. Der neue
Vorstand besteht aus einer guten Mischung aus erfahrenen Mitgliedern und frischem
Wind. Unsere gesamte Gruppe ist hochmotiviert, den Politikwechsel in Ba-Wü einzuleiten,
sich für mehr Innovation, Demokratie und Gerechtigkeit in unserem Bundesland
einzusetzen“, ist sich Sprecher Timo Rapp sicher.
Sprecherin Lisa Fiegel ergänzt: „Dennoch sind wir immer offen für neue Mitglieder. Gerade
jetzt kommt es auf jede und jeden Einzelnen an! Wir werden auch weiterhin durch
abwechslungsreiche Aktionen in Erscheinung treten und uns für neue, grüne Impulse in
der Bildungs-, Energie-, Umweltpolitik und anderen Bereichen stark machen. Denn für die
Zukunft unserer Generation ist nachhaltiges, generationengerechtes Handeln
unabdingbar.“

Die Grüne Jugend Rems-Murr nutzt die Landtagswahl auch für ihre eigenen Zwecke um
neue Mitglieder zu werben. Dies soll unter anderem mittels Flyern und speziellen
Veranstaltungen geschehen. Interessierte finden nähere Informationen zur Grünen Jugend
Rems Murr unter www.gjrm.de.

PM 17.01.2011: Nicht-Kündigung des Gas-Konzessionsvertrags falscher Schritt

Die Grüne Jugend Rems-Murr kritisiert die Entscheidung des Leutenbacher Gemeinderats, eine
außerplanmäßige Kündigung des Gaskonzessionsvertrags mit der EnBW abzulehnen.

„Diese Entscheidung war weder richtig, noch nachvollziehbar. Der Gemeinde wäre kein Schaden
entstanden, hätte sie den Vertrag jetzt gekündigt – im Gegenteil: Neben der Option, den Vertrag
mit der EnBW zu eventuell besseren Konditionen erst nach Neuverhandlungen der
Vertragsbedingungen zu verlängern, nimmt sich der Gemeinderat die Möglichkeit, die
Gasversorgung an einen besseren Partner abzugeben“, meint Timo Rapp, Initiator des
Leutenbacher Grünen-Stammtisches und Sprecher der Grünen Jugend Rems-Murr.

Sprecherin Lisa Fiegel fügt hinzu: „Die Entscheidung ist das falsche Signal, auch im Hinblick auf
die anhaltende Debatte zur Stromversorgung. Leutenbach erteilt damit einer möglichen
Beteiligung an Regionalwerken gemeinsam mit den Nachbarkommunen im Prinzip eine Absage.“

Darüber hinaus ist Bürgermeister Kiesls Aussage, es gäbe keine Stadtwerke mit schwarzen
Zahlen, auch nach der Korrektur nicht richtig: Recherchen ergaben, dass beispielsweise die
Stadtwerke der Gemeinde Waldkirch im Elztal, die nach der Liberalisierung 1998 entstanden,
Gewinne abwerfen – und das trotz der geringen Einwohnerzahl von 20.740.